Julias Geschichte
Herbert Kuhner
- Eine „offizielle” Entführung
Victor Kronberger, der Sohn von Julia Kronberger, wird dieses Jahr 10 Jahre alt.
Er lebt derzeit im Kinderheim „Lebensraum Heidlmair GmbH”" in Biberbach, Niederösterreich.
2008 - 2009
, Als Victor 6 Jahre alt war, erzählte er seiner Mutter oft, wie sein Vater mit seinem kleinen Penis spielte, ihn also jahrelang sexuell missbrauchte. Sein Vater ist ein enger Freund und Kameramann von Otto Mühl.
Der sexuelle Missbrauch wurde auch in einem öffentlichen Schwimmbad von einer fremden Person beobachtet und von dieser vor Gericht bezeugt. Ebenso bestätigten Spezialisten des Allgemeinen Krankenhauses (AKH Wien) den Missbrauch. Damals wollte ihr Sohn unbedingt vor Gericht aussagen, was ihm sein Vater angetan hatte, und bei seiner Mutter leben.
Auf Empfehlung der Zeugin hin sind Mutter und Sohn zum Jugendamt gegangen, weil sie hofften, von dort Hilfe zu bekommen. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Das Jugendamt schützt den Täter. Es verhindert, dass Victor vor Gericht aussagen darf.
Am 22. September 2009 holt die Sozialarbeiterin Ulrike Vesely - ohne dass die Mutter davon informiert wird - Victor von der Schule ab, dies unter Angabe vorgetäuschter Argumente. Er wird in verschiedenen Kinderheimen zwangsweise untergebracht und mit Überdosen Psychopharmaka zwangsmedikamentiert.
Obwohl Victor große Angst vor dem Missbrauchsvater hat, wird er von den Heimen gezwungen, sich mit ihm immer wieder zu treffen. All das belastet Victor sehr schwer.
2011,
Michaela Österreicher und weitere Personen vom Jugendamt wollen verhindern, dass Victor und seine Mutter unbegleiteten Kontakt haben, obwohl der Mutter das Besuchsrecht von verschiedenen Gerichten mehrfach zugesprochen wurde. Deshalb wird Victor von Wien in ein Kinderheim nach Niederösterreich verlegt, von wo er seelisch und körperlich krank in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses Amstetten Mauer kommt.
2012,
nach den vielen Jahren der Fremdunterbringung und wegen unerfüllter Sehnsucht nach seiner Mutter kann Victor sein Leben kaum noch ertragen. Er sieht keine Hoffnung mehr und versucht Suizid durch eine mögliche Verwicklung in einen Autounfall. Er kündigt an, sich mit einem Messer selbst zu töten.
Die mehrfach eingebrachten Anzeigen bei Staatsanwalt und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen beteiligte Ämter und Personen wegen Amtsmissbrauch bringen nichts. Es wird nicht ermittelt. Alles wird niedergeschlagen. Die Beschwerde bei der Volksanwaltschaft wird nicht
beantwortet. Die vielen Medienberichte werden vom Jugendamt ignoriert:
links:
Diese unmenschliche Situation muss beendet werden!
Victor muss sofort aus dem Kinderheim befreit werden
und zu seiner Mutter zurückgebracht werden!
- Die Aktivitäten von Otto Mühl,
Helmut Kronbergers Mitstreiter und ehemaliger Auftraggeber
Otto Mühls Programm: „Darstellungswürdig ist alles, was einfällt … Auch der Lustmord ist drin. Koitus, Folterungen, Vernichtung von Menschen und Tieren sind das einzige sehenswerte Theater … Zur Sexualität gehört natürlich auch das Morden. Ich will einen perfekten Lustmord verüben, mit einer Ziege, die ich als Frau anerkenne. In meinen nächsten Filmen werden Menschen geschlachtet. Das Schlachten von Menschen darf nicht Staatsmonopol bleiben. Es wird bald zur sittlichen Pflicht gehören, Banken zu knacken und irgendeinen Krüppel niederzuschießen.”
„Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern … Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord Bestandteil eines Kunstwerks ist. Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.”
- Hermann Nitsch, Aktionist
„Nitsch ist ein Sadist, ein geltungssüchtiger, autistischer Psychopathensäufer, er ist ganz narzißtisch, ein zu kurz gekommenes Muttersöhnchen. Rainer ist ein echter Schläger und Sadist. Nitsch quält dafür Leute bei seinen Aktionen, sie frieren immer. Er richtet das so ein. Ich hätte gern gewußt, wie viele da krank geworden sind, wie viele Lungenentzündung gehabt haben und wie viele gestorben sind”.
- Otto Mühl
„Die Berauschung durch Blut und das Auseinanderreißen von rohem Fleisch soll befriedigend sein … Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils. Wenn es möglich wäre, würde ich durchaus lieber mit Menschen arbeiten, mit toten Menschen, nämlich mit Leichen. Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord Bestandteil eines Kunstwerks ist, daß aber jetzt eine andere Verantwortungsebene an den Mörder herantritt … Also: Kunst kann auch ein Verbrechen sein, sagen wir es so.”
- Hermann Nitsch
Otto Mühls Credo:
Das Friedrichshofer Vaterunser
Es lebe das Ganze
Ich widerstehe der Versuchung,
gegen das Ganze zu sündigen,
Sowohl in der Sexualität, als auch im Besitz,
Sowohl auch in meinem Denken und Handeln,
Alles was ich tue, ist auf das Ganze gerichtet,
Ich werde mein Programm, das ich von fremden,
ethischen Menschen aufgeprägt bekam, auflösen.
Und in ein soziales Programm im Sinne
des Ganzen umfunktionieren.
Ich denke, arbeite, handle und fühle
nur für das Ganze.
Ohne das Ganze bin ich ein nichts.
Mehr Mühl: „Die Erwachsenen betrachte ich nur als Futter für die Kinder. Mein Plan wäre, hier 5.000 Kinder und die Erwachsenen verzichten aufs Glück und schaffen nur noch Geld heran, damit man das hier aufbauen kann. Es geht nur darum, sich zu ändern. Über Nacht hast du keine Zweierbeziehung mehr, keine privaten Gefühle, alles baust du ab, aufs Geld bist du nicht mehr fixiert. Du dienst nur einer Sache: Projekt dritte Generation. Die Kinder der dritten Generation, die besser sind als alle miteinander, Menschen, die überhaupt noch nie da waren. Für so etwas zu arbeiten ist ein derartiger Glücksfall. Es mobilisiert derartig viele Energie bei dem, der es erkennt und Glücksgefühle und Rausch, daß man sofort ein positiver Mensch ist”.
Erinnert dies etwa an Lebensborn?
Trotzdem agiert Otto Mühl weiter als Vormund für Kinder.
„Eine Anklage gegen Mühl auf Grund von Aussagen von Kommunarden kam Ende 1989 zu Stande. Schlothauer über Ereignisse im Mühl-Prozeß am 23. Januar 1990: „Nach den bewegenden Schilderungen der sieben von Mühl mißbrauchten Mädchen folgte - unter Ausschluß der Öffentlichkeit - die Video Vorführung eines Zusammenschnittes verschiedener Darstellungen am Friedrichshof. Neben Gewalttätigkeiten Otto Mühls war mehrfach seine Frau Claudia zu sehen, wie sie minderjährige Kommunarden vor einem enthusiastischen Publikum zum Oralverkehr nötigte.
„‚Ich habe die Filme gesehen. Sie übertreffen alles Bisherige, ‘ sagte die Richterin anschließend. ‚Die Buben wollten das nicht, sie haben geweint. Die sind für ihr Leben geschockt. Es war ihr Bub, ihr eigener Bub und seine Stiefmutter!’ (Einer der Jungen ist der Sohn von Otto Mühl und Claudias Schwester.)”
„‚Staatsanwalt Rabonog meinte, noch unter dem Eindruck der Zeugenaussagen und Videovorführung stehend, in seinem Plädoyer: ‚Ich habe schon viele große Prozesse erlebt, aber noch in keinem hat mich das Schicksal der Opfer so bedrückt wie in diesem. Mühl hat Terror ausgeübt. Was ein KZ ist, wissen wir aus der Geschichte. Was die Mädchen am Friedrichshof mitmachen war genau so schrecklich. Otto Mühl hat mit Menschen experimentiert, er hat sie manipuliert. Er war als Künstler so sensibel, daß er zu wissen glaubte, wenn ein Mädchen ‚nein’ sagte es tatsächlich ‚ja’ meinen müsse. Die Jugendlichen waren nicht freiwillig dort, er hatte ihnen die Eltern genommen und damit die Möglichkeit, die Kommune zu verlassen. Sie hatten keine Chance’”.
„Eine der Frauen, heute 29, sagt etwa aus, sie habe als Fünfjährige, umringt von der Führungsmannschaft der Kommune, Mühl sexuell befriedigen müssen. Die beiden nun gegen Mühl auftretenden Frauen sagen, sie seien zur Zeit der Gerichtsverhandlung gegen Mühl von ExKommunarden gezwungen worden, nicht über die Geschehnisse zu reden.”
- Der Spiegel, 1. März 2004
Nachdem Mühl wegen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger, Vergewaltigung, erzwungener Abtreibung und Kindesmißhandlung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden war, ist er mit zwei, von Kulturstadträtin Ursula Pasterk hochsubventionierten Gedenkausstellungen geehrt worden. Diese Tatsache ist leider nur von der revisionistischen Seite angeprangert worden. Heute haben die Revisionisten blendende Karten. Ist es nicht endlich Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen?
Bruno Kreisky: „Mein Freund und größter Maler, vielleicht der beste, den wir in Österreich haben. Als Mensch hat er eine große intensive Entwicklung durchgemacht und in der Tat hat er neue menschliche Qualitäten ins Leben der Gemeinschaft eingebracht.” Und über die Kommune: „Von der liberalen Warte aus betrachtet, bleibt uns nichts anderes übrig, als diese jungen Menschen gewähren zu lassen. Man muß dieses Experiment gegen Angriffe, vor allem von den deutschen Zeitungen in Schutz nehmen.”
Die Kommune ist auch von Theodor Kery, Hilde Hawlicek, Karl Blecha und Helmut Zilk unterstützt worden.
Im Winter 1989 wurden Mühl und seine Mit-Aktionisten bei ihrer Ausstellung in Kassel durch Bundeskanzler Franz Vranitzky geehrt, der diese eröffnete.
Profil: „Der frühere Kulturminister Rudolf Scholten über die Aufregung rund um die große Otto-Mühl-Ausstellung in Wien: „Derzeit steigen sie gerade wieder auf ihre Ringelspiel-Schaukelpferde … die Moralattackierer, die letztlich ein wenig peinlich wirken, wenn sie seit Jahrzehnten mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand rennen.”
Ja, es gibt Wände - und wir wissen was dahinter passiert.
- Madonna mit Handtasche
Sie hat eine Handtasche in der Hand, die letzte Sache, an der sie sich festhalten kann. Diese Handtasche, ihr Inhalt und die Kleider an ihrem Körper sind jetzt ihr einziger Besitz. Sie hatte die Hand ihres Kindes in ihrer andern Hand. Aber diese Hand ist von dem Soldaten weggerissen worden. Mutter und Kind versuchen nochmals zusammenzukommen, aber der Soldat läßt es nicht zu. Er stößt das Kind zur Seite und gibt der Mutter einen Tritt.
Diese graue grobkörnige Filmszene sieht man hin und wieder in Dokumentationen. Sie dauert nur einige Sekunden. Ich brauche sie nicht zu sehen, um sie zu sehen. Sie haftet an mir wie keine zweite. Ich kann mir vorstellen, was der Szene voranging - und was folgte.
Dies geschah in vergangenen Tagen. Sind vergangene Tage Vergangenheit?
- Herbert Kuhner
Posted: March 26th, 2012 under Aktuell, Dossier, Hypocrisy.
Comments: 1
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