Herbert Kuhner
Hermann Nitsch: „Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord Bestandteil eines Kunstwerks ist, daß aber jetzt eine andere Verantwortungsebene an den Mörder herantritt (…) Also: Kunst kann auch ein Verbrechen sein, sagen wir so. Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.”
Hier ein Zitat aus der Nitsch Partitur: „Ein 7-jähriger Knabe wird wie gekreuzigt an die Wand genagelt. Sein Kopf wird mit quadratischen Steinen zerschlagen und zerschmettert, blutiges Gehirn tritt aus. Das blutige Hirn wird mit lauem Zuckerwasser gewaschen und gespült.”
„Wer keine Kenntnis von der Bedeutung des Rituals und der Körperlichkeit in der Kunst hat und auch nicht den Willen, etwas davon verstehen zu wollen, für den ist auch die Verwendung religiöser Gegenstände nicht mehr als Sudelei und die willentliche Verletzung religiöser Gefühle.”
- Dr. Rudolf Scholten, Kunstminister a.D.
Mehr aus der Partitur: „…leichen von zweijährigen, einjährigen und neugeborenen kindern werden in den raum gebracht, die haare werden von den köpfen der kinderleichen gerissen, die lippen und die geschlechtsteile der toten kinder werden zerfleischt. Die brustkörbe der kleinen leichen werden geöffnet, die blutig-feuchten gedärme werden herausgerissen, fleischstücke werden von den toten kindern gerisssen. hände und füße werden aus ihren gelenken gerissen. Leichenteile der toten kinder werden im raum herumgeworfen….”
Hier „Körperlichkeit”: „die nackte leiche eines neunjährigen mädchens wird auf eine kirchenbank gelegt; das geschlechtsteil des mädchens wird aufgeklafft; mit einer silbersonde wird mehrmals tief hineingestochen; das geschlechtsteil wird mit einem skalpell zerfleischt; zuckerwasser wird auf die blutige wunde geschüttet; nummer O saugt und schleckt das gezuckerte blut von dem zerfleischten geschlechtsteil.”
Nitsch: „Ich will meiner Arbeit kein humanes Korsette mehr anlegen.”
„Würde ihre Tochter nackt als elfjähriges Mädchen auf einer Bühne stehen, ihr Schädel kahlgeschoren und unter der Anleitung des Herrn Nitsch in ihren Geschlechtsteilen herumgebohrt werden’ möchte sie wissen, ob Sie dann noch von ‚Freiheit der Kunst’ sprechen.”
- Lore Jarosch, Autorin
„Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern.”
- Hermann Nitsch
„Nitsch ist ein Sadist, ein geltungssüchtiger, autistischer Psychopathensäufer, er ist ganz narzisstisch, ein zu kurz gekommenes Muttersöhnchen. Rainer ist ein echter Schläger und Sadist. Nitsch quält dafür Leute bei seinen Aktionen, sie frieren immer. Er richtet das so ein. Ich hätte gern gewußt, wie viele da krank geworden sind, wie viele Lungenentzündung gehabt haben und wie viele gestorben sind”.
- Otto Mühl
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